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Der Frühling ist erwacht, und mit ihm beginnt für viele Gartenliebhaber die schönste Zeit des Jahres. Die Zeit, in der die Pflanzen endlich nach draußen kommen, schön wachsen und schlussendlich auch geerntet werden können. Während wir die ersten Sonnenstrahlen genießen, müssen wir uns auch den Herausforderungen widmen, die das milde Wetter mit sich bringt. Ein zentraler Aspekt in der Gartenpflege ist das Verständnis der sogenannten „Eisheiligen“ – fünf Tage im Mai, die in der Regel die letzte frostfreie Zeit vorankündigen. In dieser Zeit können die nächtlichen Temperaturen stark sinken und einen erheblichen Einfluss auf die Pflanzen in unserem Garten haben.
Für Hobbygärtner, die mit einem Gewächshaus arbeiten, bietet sich die Möglichkeit, empfindliche Pflanzen vor den Unwägbarkeiten des Wetters zu schützen. Doch wie gestaltet sich der optimale Übergang vom Gewächshaus ins Freiland? Welche Pflanzen können wann ausgepflanzt werden, und wie kann die Temperatur im Gewächshaus optimal reguliert werden?
Die Eisheiligen, bestehend aus den Tagen von 11. bis 15. Mai, sind ein fester Bestandteil des deutschen Gartenjahres und besitzen eine besondere Bedeutung für Gärtner und Pflanzenliebhaber. Diese traditionell als frostgefährdet geltenden Tage sind oft mit kühlen Nächten und Spätfrösten verbunden. Aufgrund dieser klimatischen Bedingungen ist es für Gärtner besonders wichtig, die Eisheiligen im Auge zu behalten, da sie anzeigen, wann empfindliche Pflanzen ins Freiland gesetzt werden können.
Im Kontext des Gewächshausanbaus spielen die Eisheiligen eine doppelte Rolle. Einerseits bietet das Gewächshaus einen geschützten Raum, in dem Pflanzen während der kühlen Nächte der Eisheiligen weiterhin gedeihen können, ohne der Kälte schutzlos ausgeliefert zu sein. Andererseits ist das Gewächshaus auch der ideale Ort, um Pflanzen vorzuziehen, die im Freiland erst nach den Eisheiligen eingepflanzt werden sollten. Diese vorgezogenen Pflanzen können durch gezielte Temperaturkontrolle und klimatische Steuerung im Gewächshaus optimal herangezogen werden, sodass sie später im Garten kräftig und gesund weiterwachsen.
Das Gewächshaus bietet einen idealen Ort für die Kultivierung verschiedenster Pflanzen, da es ein kontrolliertes Mikroklima schafft. Um jedoch größtmöglichen Erfolg beim Anbau zu erzielen, ist es wichtig, die optimalen Temperaturbedingungen und deren Regulierung zu verstehen.
Die optimale Temperatur im Gewächshaus variiert je nach Pflanzenart. Für die meisten Gemüsepflanzen liegt die ideale Tagestemperatur zwischen 18 und 24 Grad Celsius, während Nachttemperaturen zwischen 10 und 15 Grad Celsius für ein gesundes Wachstum förderlich sind. Bestimmte Pflanzen wie Tomaten, Paprika und Gurken benötigen etwas höhere Temperaturen, während andere, wie Salat oder Spinat, kühlere Bedingungen bevorzugen. Im Gewächshaus können diese Temperaturen wesentlich eher im Jahr erreicht werden, auch schon vor den Eisheiligen.
Es ist entscheidend, die spezifischen Temperatur- und Lichtbedürfnisse der Pflanzen, die Sie anbauen möchten, zu kennen. Einige Pflanzen sind empfindlicher gegenüber Temperaturschwankungen und benötigen stabilere Bedingungen, während andere robuster sind und eine größere Bandbreite von Temperaturen tolerieren können. Berücksichtigen Sie auch den Lichtbedarf der einzelnen Pflanzen, da dies ebenfalls stark beeinflusst, wie sie auf Temperaturveränderungen reagieren.
Außentemperaturen haben einen direkten Einfluss auf das Klima im Gewächshaus. An kalten Tagen kann sich die Innentemperatur schnell senken, während heiße Tage zu einer Überhitzung führen können. Regelmäßige Kontrollen und Anpassungen der Heizung und Belüftung sind notwendig, um ein stabiles Innenklima aufrechtzuerhalten.
Um die gewünschten Temperaturbedingungen im Gewächshaus aufrechtzuerhalten, sind Heizungen und Belüftungssysteme unverzichtbar. Verschiedene Heizmethoden, wie elektrische Heizungen, Gasheizungen oder Heizmatten, ermöglichen es Ihnen, gezielt für Wärme zu sorgen. Belüftungssysteme, wie automatische Fenster oder Ventilatoren, tragen dazu bei, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren und Schimmelbildung zu verhindern.
Die Zeit vor den Eisheiligen ist entscheidend für die Vorbereitung Ihrer Pflanzen im Gewächshaus. Während viele Gärtner auf den letzten Frost warten, um ihre empfindlichen Pflanzen ins Freiland zu setzen, können Sie im Gewächshaus bereits frühzeitig mit dem Vorziehen und der Pflege beginnen.
Nicht alle Pflanzen eignen sich gleichermaßen für die Vorkultur im Gewächshaus. Wählen Sie Pflanzen, die mit den Bedingungen im Gewächshaus gut zurechtkommen und von einem frühen Start profitieren. Dazu gehören:
Besonders frostanfällige Pflanzen benötigen sorgfältige Pflege, um gesund zu wachsen. Zu diesen Pflanzen zählen:
Paprika: Sie sind empfindlich und benötigen warme Bedingungen. Halten Sie die Temperatur konstant über 15 Grad Celsius.Gurken: Diese benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Stellen Sie sicher, dass die Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus bei 60-70 % liegt.
Für diese Pflanzen ist es wichtig, auch nach den Eisheiligen auf die nächtlichen Temperaturen zu achten. Eine zusätzliche Wärmequelle kann helfen, bei Kälteeinbrüchen schnell für höhere Temperaturen zu sorgen.
Der Zeitpunkt für das Auspflanzen von Gewächshauspflanzen ist entscheidend für den Erfolg Ihrer Gartenarbeit. Nach den Eisheiligen sollten Sie sicherstellen, dass die Temperaturen stabil sind und die Anzeichen auf einen geeigneten Zeitpunkt hinweisen.
Die Eisheiligen enden traditionell jedes Jahr am 15. Mai. Um sicherzustellen, dass sie wirklich vorbei sind, achten Sie auf folgende Anzeichen:
Bevor Sie Ihre Gewächshauspflanzen ins Freiland setzen, sollten Sie folgende Kriterien berücksichtigen:
Indem Sie die richtigen Pflanzen für das Umpflanzen auswählen, stellen Sie sicher, dass sie sich schnell an die neuen Bedingungen anpassen.
Gemüse
Kräuter
Nach dem Umpflanzen Ihrer Gewächshauspflanzen ins Freiland ist es wichtig, geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass sie sich gut etablieren können.
Die Pflege der Pflanzen im Gewächshaus erfordert Aufmerksamkeit und regelmäßige Wartung, besonders bis zu den Eisheiligen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie die Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus überprüfen und für eine gute Belüftung sorgen. Dies verhindert Schimmelbildung und sorgt für gesunde Wachstumsbedingungen. Öffnen Sie Fenster und Türen, wenn die Temperaturen es zulassen.
Stellen Sie zudem sicher, dass die Temperaturen im Gewächshaus auch nachts nicht zu stark abfallen. Eine konstante Temperatur ist wichtig, damit sich die Pflanzen gut entwickeln. Auch hier gibt es spezielles Zubehör für Gewächshäuser , die Sie nutzen können. Überwachen Sie außerdem regelmäßig den Zustand Ihrer Pflanzen. Schauen Sie nach Anzeichen von Stress, wie vergilbten Blättern oder Wachstumseinbrüchen, und reagieren Sie schnell auf Probleme.
Beim Umpflanzen von Gewächshauspflanzen ins Freiland können viele Fehler auftreten, insbesondere bei Anfängern. Häufige Stolpersteine sind das zu frühe Umpflanzen während einer Frostgefahr, das Versäumnis der Akklimatisierung sowie die Nutzung ungeeigneter oder unzureichend vorbereiteter Böden. Zudem kann eine zu grobe Handhabung beim Umpflanzen zu Wurzelschäden führen, und eine falsche Pflanztiefe kann das Anwachsen der Pflanzen beeinträchtigen. Auch unzureichende oder übermäßige Bewässerung stellt ein häufiges Problem dar.
Um Schäden zu vermeiden, sollten Gärtner darauf warten, bis die Frostgefahr vorüber ist, was häufig nach den Eisheiligen der Fall ist. Eine langsam durchgeführte Akklimatisierung der Pflanzen über eine Woche hinweg ist ebenfalls wichtig. Der Boden sollte gut vorbereitet und nährstoffreich sein, daher empfiehlt sich die Zugabe von Kompost oder organischem Dünger. Beim Umpflanzen sollten die Pflanzen vorsichtig behandelt werden, um Wurzelschäden zu vermeiden. Achten Sie darauf, die Pflanzen in derselben Tiefe zu setzen, in der sie im Gewächshaus gewachsen sind, und gießen Sie die Pflanzen gut, um Stress zu minimieren.
Für Anfänger ist es hilfreich, einen detaillierten Umpflanzplan zu erstellen, sich über die spezifischen Bedürfnisse der Pflanzen zu informieren und nach dem Umpflanzen regelmäßig den Zustand der Pflanzen zu kontrollieren. Geduld ist entscheidend, da sich die Pflanzen Zeit nehmen, um sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Fehler sollten als Lernchance betrachtet werden, um im nächsten Jahr noch erfolgreicher zu gärtnern.
Die Eisheiligen sind traditionell die Tage zwischen dem 11. und 15. Mai. In dieser Zeit wird oft mit kaltem Wetter und der Gefahr von Spätfrösten gerechnet, die die zarten Pflanzen der Gärtner gefährden können.
Um Ihre Pflanzen zu schützen, sollten Sie sicherstellen, dass das Gewächshaus gut belüftet ist und die Temperatur konstant bleibt. Nutzen Sie Abdeckungen oder Vlies, um sie vor Kälte zu schützen, und halten Sie die Pflanzen gut bewässert, um Stress zu vermeiden.
Beliebte Pflanzen zum Vorziehen im Gewächshaus sind Tomaten, Paprika, Gurken und verschiedene Kräuter wie Basilikum und Petersilie. Diese profitieren besonders von den wärmeren Bedingungen im Gewächshaus.
Der beste Zeitpunkt ist, sobald die Frostgefahr vorbei ist, normalerweise kurz nach dem 15. Mai. Achten Sie jedoch auch auf die Wettervorhersage und stellen Sie sicher, dass die Temperaturen über 5 Grad Celsius liegen.
Akklimatisierung erfolgt durch schrittweises Gewöhnen der Pflanzen an die Außentemperaturen. Beginnen Sie damit, die Pflanzen für ein bis zwei Stunden täglich im Freien zu lassen, und erhöhen Sie die Zeit allmählich über eine Woche hinweg, bis sie allmählich an die neuen Bedingungen angepasst sind.
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